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Die Jahresfeier 2004 Motto: Linie "R"

Das Motto Linie "R" Die Geschichte

Die Geschichte: Da kam die Cousine Djamila aus der Kleinstadt Berlin angereist und wollte sehen, ob die Gerüchte stimmten, daß in Hebsack City der Bär tanzt. Empfangen wird sie von ihrem Cousin Dieter der ihr die Highlights rund um Hebsack zeigen sollte. Im Mittelpunkt steht natürlich das Allzeit zur Verfügung stehende Mobil der Linie R, ein knallroter Doppelstockbus in London Optik. Dieser führte die beiden an die größten Schauplätze der Großstadt Hebsack.
Zuerst gings zur Grundschule wo die Kids erst mal gekonnt bewiesen, daß sie ausser büffeln auch noch prima Oakie Doakie tanzen können. Auf dem Rückweg kommen Cousine und Cousin dann prompt an einer riesigen Demo vorbei. Und das in Hebsack! Da gehen doch glatt die Nonnen auf die Strasse um gegen die Punker mal ordentlich Dampf abzulassen. Das ging dann so lange bis die Polizei für Ordnung sorgten. Danach zeigten dann Nonnen und Punker gekonnt, dass sie durchaus auch noch sportlich sind.

Natürlich hat hat der Cousin auch an Überaschungen gedacht: Er überreicht Djamila Eintrittskarten zum Sarah Conner Konzert. Begeistert von der Idee nehmen sie den Weg zur Bushaltestelle. Dort angekommen müssen sie mit Erschrecken feststellen, dass der Bus restlos verschmutzt ist. Aber Hilfe naht in Form eines energischen Putztrupps. Diese putzen und polieren unter strenger Aufsicht ihrer Oberwächterin, den Bus auf Hochglanz. Auch wenn es hier und da zu Verständnissproblemen kommt, was wohl mit einem gefundenen Stringtanga gemacht werden soll, oder wie eine Ratte am Besten entsorgt werden sollte.

So gehts dann im frischen Bus zum Sarah Conner Konzert in die Hebsacker Music-Hall. Die Hauptattraktion in der Halle ist aber nicht Sarah, sondern die Jazzkids vom TVH die als Vorgruppe zum Konzert auftreten. Fulminat wie die Kleinen hier Tanzen. Selbst Cousinchen muss langsam zugeben, das in Hebsack einiges geboten ist.

An der Bushaltestelle sehen sie von Ferne, wie der herannahende Bus nicht Gutes verheißende Qualmwölkchen von sich gibt. Der Fahrer ist beschäftigt per Handy Hilfe zu holen. Die läßt auch nicht lange auf sich warten. Schwarzgekleidete anzugtragende, sonnenbebrillte Männer tauchen auf. Statt zur sofortigen Reparatur zu kommen, führen sie erst mal einen Mechanikertanz auf. Das geht den mitgereisten wartenden Hausfrauen mächtig auf den Geist und sie weisen die Herren an, doch endlich zu beginnen. Stattdessen machen sie nun mit einem fetzigen Aerobictanz weiter. Nach mächtigem Hämmern und Schrauben läuft der Bus endlich wieder und die Fahrt kann fortgesetzt werden.

An der Haltestelle wartet auch schon eine erlauchte Truppe Frauen, die darauf warten, zum Wellnesswochenende gebracht zu werden. Aus der Disskussion ist klar zu erkennen, dass die Definition Wellness nicht von allen gleich verstanden wird. Über Sinn und Unsinn, über Effekt und Gurkenmaske gegenüber Gurkensalat sowie über Duftbäder mit jungen Masseuren wird heftigst debattiert. Schlußendlich sind sich dann doch alle einig, daß sie es unbedingt probieren müssen, und der eben eingefahrene Bus wird unter gleicher Lautstärke geentert.

Mit dem Bus kommen Cousin und Cousine gerade an der Haltestelle an. Der Cousin erzählt, daß um diese Zeit oft Indra unser Deutscher Meister im Beatbox in den Bus einsteigt. Beatbox ist ihr natürlich kein Begriff, so etwas gibts ja in der Kleinstadt Berlin nicht. Also folgt die Erklärung, denn Beatbox ist die Immitation von Schlagzeugklängen mit der Stimme. Tatsächlich ist Indra an der Haltestelle. Djamila bittet ihn, sie das doch mal hören zu lassen. Er läßt sich nicht lange bitten und legt voll los. Absoluter Wahnsinn welche Töne er mit der Stimme imitieren kann. Von der tiefen Bass-Drum über die höhere Snare-Drum bis hin zu den Blechen. Das nicht nur getrennt, sondern gemeinsam mit einer Geschwindigkeit, daß man meinen könnte hier spielt einer wie wahnsinnig Schlagzeug. Cousine ist restlos begeistert und meint er solle doch mal in Berlin auftreten.

Fräulein Cousine will unbedingt mal alleine auf Tour. Trotz Einwänden, daß es in Hebsack für eine junge Dame durchaus auch gefährlich sein kann, zieht sie los auf Erkundungstour. Als sie nichtsahnend an der Haltestelle sitzt, kommen prompt drei halbstarke Gesellen vorbei und machen sie an. Die drei werden immer zudringlicher und Djamila kann sich kaum noch erwehren. Da taucht unversehens ein älterer Gentleman auf, der sie einlädt ihr Hebsack zu zeigen und sie so aus der misslichen Lage befreit.

Als sie ihren Cousin wieder trifft erzählt sie ihm die ganze Geschichte. Er fühlt sich natürlich voll bestätigt und meint er habe es ihr doch gleich prophezeit. Sie allerdings erzählt strahlend, daß der ältere Gentleman sie heute Abend ins Musical die "Die Schöne und das Biest" eingeladen hat. Der Cousin hat nun noch einen kleinen Nebenjob zu erledigen: Er fungiert teilweise als Reiseführer für Touristen die sich Hebsack anschauen wollen. Also empfangen sie gemeinsam die Reisegruppe und Dieter zeigt den Touristen die Sehenwürdigkeiten. Am Plaza del la Hebsack finden sich manchmal die Anwohner zusammen um Salsa zu tanzen. Prompt ist es natürlich heute auch der Fall. Sofort entsteht ein rhytmischer Salsatanz bei dem die extra angereisten Touristen kräftig mitmischen. Genau diese Attraktion wollten sie sehen. Nach Beendigung der Führung wird die Touristengruppe wieder verabschiedet und der Bus der Linie R bringt sie zum Bahnhof.

Am Abend holt Djamila dann ihren Gentleman ab und die beiden fahren zur Hebsacker Music-Hall. Dort sehen sie "Die Schöne und das Biest" aufgeführt von eine Laienschauspielgruppe des TVH. Ein Erzähler bringt dem Publikum die Geschichte nahe, wie ein Mädchen aus ihrem Dorf auswandert und nach langem Weg an einem Schloß ankommt in dem ein schrecklich ausehendes Biest lebt. Nach enigen Wochen verliebt sich das Mädchen in das Biest das nur ein verzauberter Prinz ist. Durch ihre Liebe wird das Biest wieder in einen schönen jungen Mann verwandelt. Somit hat auch diese Geschichte ein Happy End.

Am Ende muß Cousine Djamila zugeben, daß in Hebsack-City doch mehr geboten ist als in Berlin. Sie möchte unbedingt im nächsten Jahr wiederkommen. Also bis dahin....

Der Bericht aus den Schorndorfer Nachrichten

Der TVH-Mailight: Steigen sie ein!

Alle Gäste die am Samstagabend in der Hebsacker Turnhalle in den Bus der "Linie R" einstiegen waren begeistert: der große "Mailight", die Jahresfeier des Turnverein Hebsack, war auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg. Zusammen mit dem Motto-Bus wurden die ca. 300 TVH-Fans durch den Abend begleitet. Und jeder kam auf seine Kosten: angefangen von den kleinen hüpfenden "Oakie-Doakie-Kids" über den "Frauen-Bus-Putztrupp", die aber auch so gar nichts mit einem im Bus liegen gebliebenen String-Tanga anfangen konnten, bis hin zum Überraschungsgast "Indra", Deutschlands bester Vocal-Percussionist, der die Halle so richtig zum staunen und jubeln brachte.
Angefangen hat es wie jedes Jahr, um 18:00h mit dem gemeinsamen "Schlemmer-Menü", zu dem die unzähligen Kinder aus Platzgründen von der Halle ins Vereinsräumle ausquartiert werden mussten. Nach kurzer Begrüßung durch den Vorstand wurden die Bronze-Ehren-Nadeln an 26 Mitgliedern verteilt. Dann hieß es: einsteigen - los geht's! Die "Oakie-Doakie-Kids", 25 Mädels der jüngsten Turngruppe, zeigten eine aufgeweckte Tanzeinlage, gefolgt von den "Funky Girls", 20 Turnmädels von 9-14 Jahren, mit einer mutigen und flotten Trampolinshow. Zum Zwischenstopp rückte der lustige "Frauen-Bus-Putztrupp" an und die 15 Damen vom Freitagsturnen hatten die Lacher auf ihrer Seite. Nach Tanz, Sport und Komödie wurden weitere 19 Mitglieder mit der Silbernen-Ehren-Nadel gekürt. Nach kurzem Aufenthalt fuhr der Bus direkt von Haltestelle zu Haltestelle: die 12 "Jazzmädels I" (9-12 J.) tanzten zu Sarah Connor, die "Bauch-Beine-Po-Mütter" steppten großartig zusammen mit dem "Männerturnen" und die "Mittwochsfrauen" schwärmten von einem gemütlichen männerfreien Wellnessausflug. Pünktlich um 21:30h konnte der Vorstand dann die Goldenen-Ehren-Nadeln an Margreth Bürkle, Ursel Eisenbraun, Inge Walter verteilen. Nach dem offiziellen Teil fuhr die "Linie R" mit dem Überraschungsgast "Indra" ein, der nur mit seiner Stimme die unglaublichsten Beats imitieren konnte, einfach Wahnsinn. Nach kurzer Wartepause am "Hebsacker Hauptbahnhof", die durch die witzig inszenierten "plumpen Anmache" der Tischtennisler gestört wurde, fuhr der Bus zu den sieben lässigen "Jazzmädels II" (13-16 J.) und weiter zum Paartanz der hübschen Damen der "Salsa-Tanzgruppe", die mal wieder in unglaublicher Geschicklichkeit ihre Hüften kreisen ließen. An der Endstation angekommen, zeigten die Volleyballer das Musical "Die Schöne und das Biest". Wie immer sehr aufwendig und super lustig! Tja, und das war es auch schon. Ein großartiger Abend, an dem sich jede Abteilung in den buntesten Farben und mit den verrücktesten Ideen präsentierte: einfach unglaublich, was der kleine TVH so alles auf die Beine stellen kann - weiter so!

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